Die Wunderwaffe 
aus dem Wald 

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs bauten die Nazis versteckt im Wald zwischen Zusmarshausen, Burgau und Scheppach die Me 262. Die Düsenjäger sollten auf der Autobahn starten.

Gegen das Vergessen

Beinahe wäre in Vergessenheit geraten, 
was 1944 und 1945 im Scheppacher Forst passiert ist.

Mit dem Bau der Me262 war großes Leid verbunden.

Denn die Hauptarbeit für die Fertigung der vermeintlichen "Wunderwaffe" mussten Zwangsarbeiter und jüdische KZ-Häftlinge verrichten.

Das Waldwerk

Die Me262

Mit dem Düsenjäger Me 262, der schneller als alle andere Flugzeuge der damaligen Zeit war, wollten die Nazis noch den Krieg gewinnen. Heimlich wurden die vorgefertigten Bauteile im Wald zusammengesetzt.

Die KZ-Häftlinge

Etwa 300 KZ-Häftlinge mussten die Düsenjäger im Wald montieren. 
 Die Produktion lief rund um die Uhr. 
Fehler und Ungenauigkeiten wurden mit Stockhieben bestraft. Auch der Jugendliche Alex Feuer wurde geschlagen.

Die Produktion

Die Messerschmitt-Ingenieure hatten die Produktion im Wald genau geplant. Herzstück der Anlage war eine rund 150 Meter lange Halle, in der alle Teile für die Me 262 zusammengesetzt wurden. Danach begann ein Probelauf.

Im Wald liegen die Reste der geheimen Anlage

Im Wald zwischen Zusmarshausen, Burgau und Scheppach führt seit 2018 ein Gedenkweg zu den Resten des Waldwerks.
Besucher können sich ein Bild von der Größe der Anlage machen. Auf Schautafeln wird das Waldwerk erklärt. 
In Holzkisten gibt es außerdem das ein oder andere Fundstück zu entdecken. 

Erfahren Sie mehr über das Waldwerk

Nehmen Sie an einer Führung im ehemaligen Waldwerk teil. Termine bieten 2022 die Volkshochschule Günzburg und der Naturparkverein Augsburg-Westliche Wälder an. Vertiefen lässt sich das Thema auch 
mit dem 150-seitigen Kuno-Magazin und einer neuen Kurzbeschreibung auf deutsch und englisch.

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